Krupnik- polnischer Honigvodka

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Als ich letztens das erste Mal mit meinen neuen Arbeitskollegen nach der Arbeit Bier trinken war, war auf einer Tafel an der Wand „Honigvodka“ angepriesen. Nach 3-4 Bier haben wir es vor Neugier nicht mehr ausgehalten und ihn endlich bestellt. Und lecker war er. Natürlich sehr süß (also die Idee sich ausschließlich mit Honigvodka zu betrinken, würde ich verwerfen). Naja, wie der Name schon sagt, ist Honig drinnen und davon nicht wenig. Und er schmeckt wie Lebkuchen! 1-2 Bier später habe ich den Burschen versprochen, ihn für die Weihnachtsfeier nachzumachen. Die Kellnerin war so lieb und hat mir ihr Rezept verraten. Leider habe ich nicht sehr leserlich mitgeschrieben (mag wohl an den Bier gelegen haben..). Nichtsdestotrotz die Grundlage des Rezepts konnte entschlüsselt werden und den Rest hab ich nach Gefühl dazugedichtet. Das Ergebnis ist auf jeden Fall gut angekommen auf der Weihnachtsfeier. Und weil ich finde, dass es den Weihnachtsgeschmack exzellent wiedergibt, habe ich beschlossen, für meine Oma, die gerne Schnaps trinkt, ein kleines Fläschchen für Weihnachten zu machen. Also falls jemand noch einen kleinen Aperitif für das Weihnachtsmenü braucht oder einen Welcome-shot für die Silvesterparty, kann mit diesem Getränk nichts falsch machen. Und er ist wirklich schnell zubereitet. Und so geht’s:

Zutaten: für eine Flasche Vodka

  • 175ml Wasser
  • 5 Nelken
  • 4 Zimtstangen
  • eine große Prise Muskat
  • eine große Prise Lebkuchengewürz
  • 4 Streifen Zitronenschale
  • den Saft einer halben Zitrone
  • den Saft einer halben Orange
  • eine Vanilleschote
  • 350ml Honig
  • 700ml Vodka

Zubereitung: 15 Minuten

1.Zuerst das Wasser mit allen Gewürzen aufkochen lassen.

2. Den Honig unterrühren und nochmals aufkochen. Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel 5 Minuten köcheln lassen.

3. Den Vodka hinzufügen und nochmals alles gut verrühren. Man kann den Honigvodka nun entweder warm servieren oder warten bis er kalt ist und in Flaschen abfüllen. Ich habe ihn vor dem Abfüllen durch ein Sieb rinnen lassen, da mir ein Teil des Honigs karamellisiert und leicht angebrannt ist.

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Prost!

Fotos & Text: Lisa
©verrückteweibchen

Rezeptidee: Kellnerin vom Pulse 😉

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