Schwarzweiß Sterne

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Heute gibt es ein altbewährtes Rezept neu interpretiert: klassische Schwarz-Weiß-Kekse in neuer Form.
Trotz dieser Hiobsbotschaft: mit 70%iger Wahrscheinlichkeit werden wir heuer grüne Weihnachten feiern. Die höchste Wahrscheinlichkeit für Schnee um den 24.Dezember gitbt’s wie immer in Innsbruck. Wir in Wien, Salzburg und Graz werden aber eher ein besinnliches Weihnachtsfest bei romantischem Regenwetter zelebrieren. Aber warum wünschen wir uns umbedingt weiße Weihnachten? Was ist das besondere daran?
Ich habe sogar gerade einen Eintrag bei Wikipedia über „Weiße Weihnachten“ gefunden – es scheint also nicht nur mich so sehr zu berühren. Darin steht ganz wissenschaftlich erklärt, dass es sich dabei um ein Wetterphänomen handelt, dass zu Weihnachten Schnee fällt oder liegt. Interessant, also wissen wir das schon einmal. Des weiteren steht dort, dass bei der historischen Geburt des Jesu in Palästina, dessen an Weihnachten gedacht wird, mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Schnee lag. Na no na ned. Da hat’s grad auch lauschige 15 Grad und Sonnenschein. Wikipedia klärt uns auch darüber auf, dass es auf der Südhalbkugel gerade Hochsommer ist und die Wahrscheinlichkeit für Schnee bei ungefähr 0% liegt.
Der Artikel ist übrigens ziemlich lange und befasst sich noch mit Großwetterlagen, unterschiedlichen Vorstellungen von ‚es schneit‘ und eine äußerst interessante Tafel, die die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten wiedergibt. Es ist also nicht nur mir so langweilig, sich mit solchem äußerst, sagen wir einmal, unnützen Wissen zu beschäftigen.
In Wien gab’s übrigens das letzte Weiße Weihnachten 2002. Mit 3 cm Schnee. Ich lasse es daher lieber in meiner Küche den Puderzucker leise rieseln. Sieht auch aus wie Schnee – schmeckt nur besser.

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Mein Rezept für Schwarz-Weiß-Sterne
ergibt ungefähr 30 Stück (wobei ich Teignaschen bereits mit einberechnet habe)
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (plus 1 Stunde Kühlzeit)

das braucht man dafür:

1 Ei
150 g Mehl
50 g Butter
70 g Kristallzucker
1 Backpulver
2 EL Kakaopulver (Backkakao)
und noch: eine Prise Salz, Mehl zum Ausrollen, einen großen und einen kleinen Sternausstecher und Backpapier

so wird’s gemacht:

1.Der Teig ist relativ schnell gemacht: dafür knetet ihr das Mehl, den Zucker, das Ei und die kalte Butter entweder mit einem Handrührgerät oder mit eueren Händen zu einem glatten Teig. Diesen teilt ihr nun in 2 große Teigkugeln: die weiße Teigkugel könnt ihr schon einmal in Frischhaltefolie einpacken und in den Kühlschrank geben. Die zweite Kugel mischt ihr mit dem Kakaopulver zu dem dunklen Teig. Diesen wickelt ihr ebenfalls in Frischhaltefolie und lasst beide Teige ungefähr eine Stunde ruhen.

2. Nach der Ruhepause rollt ihr beide Teige aus. Nun geht’s ans ausstechen. Am einfachsten ist es, wenn ihr zuerst die großen Sterne ausstecht, diese auf ein Backblech manövriert und dann erst den kleinen Stern aussecht und jeweils mit seinem Pendant (also ein Dunkler in einen Hellen und ein Heller in einen Dunklen) vertauscht. Sieht schwierig aus, ist es aber gar nicht.

3. Die Kekse bäckt ihr dann ca. 10 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze. In einer Keksdose lassen sich die ausgekühlten Kekse gut lagern.

Für mich ist es übrigens egal, ob es zu Weihnachten schneit oder nicht. Natürlich weckt es tolle Kindheitserinnerungen und eine verschneite Landschaft gibt uns das Bild von Weihnachten, aber wir sollten uns nicht auf solche Kleinigkeiten versteifen und uns mehr auf die wichtigen Dinge an Weihnachten konzentrieren. In die

Text & Fotos: Elisabeth
Idee: Sia Soulfood
(c) verrückte Weibchen 2015

 

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