Rumkugeln #repost

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Endlich ist es wieder soweit: die Weihnachtszeit hat offiziell begonnen. Da ich schon vor 4 Wochen, bevor noch die Stände des Christkindelmarkts aufgebaut waren, in weihnachtlicher Stimmung war, bin ich jetzt froh, dass ich nun die Weihnachts-Klassiker à la ‚Last Christmas‘ endlich offiziell ganz laut in meiner Wohnung spielen, Glühwein in Massen und Kekse bis zum umfallen verputzen darf.

Mein absoluter Favorit in der Adventszeit sind Rumkugeln. Auch wenn es sich dabei nicht um klassisches Weihnachtsgebäck handelt, kann ich mir diese von meinem Keksteller nicht mehr wegdenken. Und glaubt mir, wer diese einmal probiert hat, kann das auch nicht – Suchtpotential vorprogrammiert.

Ich liebe Weihnachten. Ich liebe den Duft frischer Kekse, die vorweihnachtlichen Märkte und den Geschmack von Glühwein. Kurz und gut, ich bin eine von den schrecklichen Personen, die ihre Wohnung komplett in Glitzer hüllen, Duftkerzen aufstellen und immerzu Weihnachtssongs vor sich hin trällert. Weihnachten hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Als Kind freut man sich immer auf die allerschönsten Geschenke und darauf, dass man so viele Kekse essen darf wie man nur kann. Heutzutage freue ich mich viel mehr darauf, ein schönes Fest mit meiner Familie und mit meinen Freunden zu feiern. Auch wenn die Feiertage meist alles andere als entspannend sind, kann ich es kaum erwarten alle wieder zu sehen und mit ihnen einige schöne Stunden zu verbringen.

Ich habe es erst vor kurzem bemerkt, wie wichtig mir Familie und Freunde eigentlich sind. Ich glaube, dass es daran liegt, dass ich doch ein Stück von zuhause weg wohne. Ich schätze es sehr, eine Familie zu haben  und zu wissen, dass es ein zuhause gibt, in dem man willkommen ist. Vor allem in diesem Jahr in Anbetracht von Flucht, Krieg und Terror, ist mir klar geworden, dass das nicht selbstverständlich ist. Deshalb lasst uns gemeinsam die Adventzeit genießen und uns auf Weihnachten freuen.

Rezept für Rumkugeln
Zubereitungszeit: 45 Minuten (exklusive minimal 4 Stunden Kühlzeit)

das wird gebraucht:
350 g Vollmilchschoki
1/8 l Schlagobers (ein ‚länger‘ haltbares)
100 g geriebene Walnüsse
2 Stamperl Rum (mein Favorit: Stroh-Rum (verwende ich immer beim Backen und Kochen))

und noch: bunte Förmchen und 2 Packungen Schokostreusel

so wird’s gemacht:

1. Das Obers in einem Wasserbad anwärmen und darin die Schokolade schmelzen. Sobald diese Mischung eine homogene Masse ergeben hat die Nüsse und den Rum hinzufügen. Im Anschluss die Masse in ein verschließbares Gefäß geben und am besten über Nacht oder zumindest einige Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen, bis sie hart ist und sich gut formen lässt.

2. Am nächsten Tag mit einem Teelöfffel kleine Nocken abstechen und mit den Händen zu kleinen Kugeln formen. Dabei muss man relativ schnell sein, da die Masse durch die Körperwärme weich wird und sich dann nicht mehr gut formen lässt. Falls dies passiert die Masse einfach noch einmal zurück in den Kühlschrank geben. Zum Schluss die Kügelchen in den Schokostreuseln baden und in die Förmchen betten.

Diese Rumkugeln lassen sich im Kühlschrank ich würde sagen bis zu vier Wochen in einer luftdicht verschlossenen Tupperdose lagern. Theoretisch halten sie also bis Weihnachten, aber so lange haben sie bei mir noch nie überlebt. Sie sind einfach zu klein, zu süß, zu lecker, zu schokoladig, zuuuu gut um im Kühlschrank zu bleiben und auf Weihnachten zu warten.

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Text & Fotos: Elisabeth
Rezept: Mama’s Rezeptesammlung

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3 Gedanken zu “Rumkugeln #repost

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