Kürbis-Karotten-Püree

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Für mich ist vegane Ernährung eine echte Herausforderung. Ich hab es letztes Mal schon bemerkt, als ich es mal einen Monat lang vegan versucht habe: ich habe null Energie, bin ständig müde, bekomme meinen Hunger einfach nicht gestillt. Dieses Mal war es genauso, und nach drei sportlichen Tagen mit „nur“ veganer Ernährung hatte ich wieder mal das Gefühl, einfach umzukippen. Die letzten zwei Wochen hab ich deswegen zwar darauf geachtet, so viel wie möglich vegan zu essen, aber manchmal eben doch zu Käse und Co gegriffen. Da kann ich noch so viele Nüsse essen, wie ich will – irgendwie fühle ich mich trotzdem einfach nur fertig. Liegt das an der veganen Ernährung selbst? An meinem Körper? An den Stunden Sport, die ich pro Tag mache? Ich bin überfragt.

Vielleicht habt ihr ja einen Tip für mich? Vegane LeserInnen, wie macht ihr das nur? Sport und vegane Ernährung? Und woher bekommt ihr euer B12?

Bis ich einen Weg gefunden habe, genauso energiegeladen wie sonst auch zu sein, werde ich wohl noch öfters auf tierische Produkte zurück greifen. Aber die meisten meiner Mahlzeiten sollten trotzdem vegan bleiben, weil ich eigentlich nur Produkte essen möchte, deren Herstellung ich mit gutem Gewissen vertreten kann. Dieses Püree zum Beispiel geht super einfach, und alle Zutaten kommen vom Bauernmarkt gegenüber meiner Wohnung. So mag ich das!

Zutaten (für 2 Personen): 

  • 200g Kürbis nach Wahl
  • 2 große Karotten
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • 1 TL Ahornsirup oder Honig
  • Salz, Pfeffer

Für das Topping: 

  • 1 kleine Aubergine
  • 1 Handvoll frischer Spinat
  • Salz, Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten. Aufwand: mittel. Schwierigkeitsgrad: leicht! 

  1. Zuerst die Karotten und den Kürbis schälen (wenn man denn muss – Hokkaido zum Beispiel kann man gleich mit der Schale schmausen!) und in Stücke schneiden. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken, und so lange kochen lassen, bis das Gemüse schön weich ist (das dauert so ca. 20 Minuten).
  2. Dann schon mal das Topping vorbereiten: dafür einfach die Aubergine klein schneiden, den Spinat ebenso, und zusammen in etwas Olivenöl kurz anbraten (ca. 7 Minuten). Dann bei zugedecktem Topf erst mal beiseite stellen.
  3. Wenn das Gemüse fertig ist, alles durch ein Sieb gießen. Den Knoblauch und den Ingwer schälen und in kleine Stücke hacken. Danach das Kürbis-Karotten Gemüse zusammen mit dem Knoblauch, Ingwer, den Gewürzen und dem Honig/Ahornsirup pürieren. Am besten geht das eigentlich mit dem Pürierstab, aber wer den nicht zuhause hat, kann es auch mit einem Standmixer machen – oder ganz sportlich einfach mit einer Gabel zerdrücken.
  4. Das Püree mit dem Topping servieren und genießen!

Kürbis-Karotten-Püree

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©verrückteweibchen
Fotos & Text: Vanessa

4 Gedanken zu “Kürbis-Karotten-Püree

  1. Liebe Vanessa,

    ich fühle mit dir. Ich hab das auch mal eine Zeit lang versucht und bin einfach am ständigen Müdigkeits- und Hungergefühl gescheitert. Mein Selbstversuch war zwar nicht als Dauerprogramm gedacht, sondern wirklich als reiner Selbstversuch für beschränkte Zeit, aber für mich war es ein deutliches Zeichen, dass mein Körper damit langfristig nicht zurechtkäme.

    Bin schon gespannt, was andere sagen!

    1. Danke, das erleichtert mich fast schon ein bisschen, zu sehen, dass es nicht nur mir so geht! Ich finde es manchmal besonders schade, weil ich die Idee von veganer Ernährung einfach so unterstütze, und es aber irgendwie körperlich nicht zu schaffen scheine .. ich bin auch schon gespannt, vielleicht gibt es ja einen einfachen Weg, den Hunger und die Müdigkeit zu umgehen! 🙂
      LG, Vanessa

  2. Hallo Vanessa,
    kann es eventuell sein, dass du zu wenig Kohlenhydrate und Eiweiße zu dir nimmst? Vegan heißt ja nicht, nur Obst und Gemüse. Gerade Hülsenfrüchte und Getreide ist sehr wichtig für eine ausgewogene, vegane Ernährung.
    Wir supplementieren B12 durch Ankermanntropfen. Das klappt ziemlich gut.
    Alles Liebe 🙂

    1. Hallo,
      danke für die Antwort und den Tipp für B12! Ich hab vorher noch nie was von Ankermanntropfen gehört, das werde ich auf jeden Fall mal probieren 🙂
      Ich achte eigentlich sehr darauf, immer auch Getreide und Hülsenfrüchte zu essen, besonders oft eigentlich Quinoa, Couscous oder Linsen. Mahlzeiten mit nur Gemüse oder Obst esse ich eigentlich fast nie, das wäre mir auf Dauer viel zu wenig! 😛
      LG, Vanessa

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