Bananabread

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Kennt ihr das auch? Es gibt Gerichte, die erinnern mich an einen ganz besonderen Ort oder an einen ganz bestimmten Tag in meinem Leben. Bei jedem Bissen Bananabread muss ich zum Beispiel an meine Zeit zurück in Australien denken. Mich bringt der Geschmack zurück in die Straßen von Sydney und Melbourne. Alleine schon der Geruch versetzt mich in andere Welten.

Ich kann mich noch ziemlich gut an den Tag zurück erinnern, als ich mich mit einer alten Schulfreundin in Sydney zum Frühstücken verabredet hatte. Ganz so als wäre es das normalste der Welt tranken wir Kaffee in einem hippen Lokal in Surry Hills und frühstückten dazu Bananbread mit gesalzener Butter, very australian.

In Australien gehört  Bananabread zu einem guten Kaffeehaus wie bei uns in Österreich der Gugelhupf. Meistens wird es in dicke Scheiben geschnitten, dannach getoastet und mit Butter gegessen. Für echte Naschkatzen gibt’s noch Nutella oder Marmelade oben drauf.

So sind wir in unseren Tag in Sydney gestartet. Und da ich mir ja ein kleines Stückchen Australien nach Österreich gebracht habe, blieb mir ja fast nichts anderes übrig, als mir die besten Tipps vom Profi zu holen: Also wurde das Backrohr angeworfen und eine Ladung leckeres Bananabread gebacken. Das ‚Grundrezept‘ stammt übrigens von einer befreundeten französischen Bloggerin, die ich übrigens auch bei meiner Reise durch Australien kennen gelernt habe.  Wer also mal Lust hat, sein Französisch aufzufrischen kann auf onfaitquoididie.blogspot.co.at bei meiner lieben Elodie vorbeischauen.

IMG_0441Bananabread
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Backzeit: 30-45 Minuten (bei zwei kleinen Formen) und ungefähr 60 Minuten (bei einer großen Form)

dafür braucht ihr:
250 g Mehl
150 g Kristallzucker
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
3 zerdrückte, sehr reife Bananen
1 Becher Joghurt (250 g)
1 TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker

und noch: Nüsse, Haferflocken oder getrocknete Früchte
für die Form braucht ihr des weiteren Butter zum Ausfetten und Kristallzucker zum Ausstäuben

so wird’s gemacht:

1. Die Bananen müssen zuerst geschält und mit einer Gabel zerdrückt werden. Dabei macht es gar nichts, wenn noch kleine Stückchen zurückbleiben, ganz im Gegenteil ergibt das später eine angenehme Struktur im Brot. Danach gebt ihr nach und nach die beiden Eier, das Joghurt und die festen Zutaten wie Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt und den Vanillezucker hinzu.

2. Nun bereitet ihr die Formen vor indem ihr diese zuerst mit Butter ausfettet und danach mit Zucker ‚ausstäubt‘. Das heißt ihr gebt einen Esslöffel Zucker in die ausgebutterte Form und schwenkt die Form so lange bis überall Zucker am Rand haftet.

3. Gebt nun den Teig in die vorbereiteten Formen. Dann kommt der kreative Teil: man kann das Bananabread, so wie ich, mit Walnüssen, Haferflocken und getrockneten Cranberries verfeinern, aber auch mit Schokodrops, Cashewkernen, Haselnüssen, Rosinen oder getrockneten Feigen schmeckt es richtig lecker.

Ihr könnt die Nüsse und Trockenfrüchte dann entweder in den Teig einarbeiten oder oben auflegen, ganz wie ihr mögt. Wenn ihr sie oben auflegt, müsst ihr nur aufpassen, dass diese beim Backvorgang nicht verbrennen.

4. Schiebt nun das Bananbread bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ins Backrohr. Wenn man eine große Form verwendet, braucht das Bananbread ungefähr eine Stunde bis es durchgebacken ist. Bei kleineren Backformen verkürzt sich natürlich die Backzeit auf ungefähr 30 bis 45 Minuten.

Bananabread eignet sich als Snack zum Kaffee zwischendurch genauso wie als Frühstück. Es lässt sich ähnlich wie Kuchen in einer Tupperbox mehrere Tage gut aufbewahren. Wäre auch mein Plan gewesen, aber es war einfach viel zu lecker. Wer will, kann es auch in Scheiben geschnitten einfrieren und so länger aufbewahren. Man toastet es dann einfach ohne es davor aufzutauen.

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Text & Fotos: Elisabeth
Rezeptidee: http://onfaitquoididie.blogspot.co.at/2014/04/recette-banana-breadsans-beurre-sans.html

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